Unter der Kuppel

T.C. Boyle, Die Terranauten

Das Interview mit Dennis Scheck ist schon vorbei. Und dann sagt T.C. Boyle diesen schönen Satz: „My heart ist black inside, but you made me laugh, Dennis.“ Zuvor war es um Die Terranauten gegangen, wieder eines dieser Boylschen Wahnsinnsbücher.

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Für immer Herbert

Bernhard Schlink, Olga

Es kann durchaus sein, dass ich schon einmal über Herbert gelesen habe. Vielleicht 2008 in einem Spiegel-Artikel, in dem es um eine „Harakiri-Expedition“ in die Antarktis ging. Ein Thema, das mich grundsätzlich interessiert, befeuert spätestens durch Christoph Ransmayrs  Die Schrecken des Eises und der Finsternis.

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Doch der Schein trügt

Paula Hawkins, Into the Water

Es wäre leicht, sich den vielfach gelesenen Meinungen zu Into the Water anzuschließen: zu viel Personal, Leser werden überfordert, eine verworrene Geschichte. Vom „Plottsalat“ spricht gar die FAZ, was grundsätzlich erstmal stimmt: Salate schmecken ja oft ziemlich gut. Kurzum: Die Kritik an dem Buch teile ich nicht.

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Riesen über dem Vulkan

Robert Harris, Pompeji

Wie nur wenige verknüpft Robert Harris historische Fakten mit Fiktion. Das macht er in Vaterland so gut, dass man ihm abnimmt, Hitler habe  1945 überlebt, die Nazis seien  weiter an der Macht und hätten  das politische Leben im Deutschland der fünfziger Jahre im Zangengriff . Was zunächst übertrieben und hanebüchen klingt, funktioniert innerhalb der Geschichte ungemein gut. Bei Pompeji ist das genauso.

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