Arrogante Härte

Frederick Forsyth, Der Schakal

Der Schakal ist retro geworden. Und ziemlich analog. Ermittler Claude Lebel verlässt sich schon mal auf das Wählscheibentelefon, um anhand des Rücklaufs der Scheibe die Nummer herauszufinden. Das alles ist wie ein alter Bond. Aber es ist noch mehr.

„Arrogante Härte“ weiterlesen

Für immer Herbert

Bernhard Schlink, Olga

Es kann durchaus sein, dass ich schon einmal über Herbert gelesen habe. Vielleicht 2008 in einem Spiegel-Artikel, in dem es um eine „Harakiri-Expedition“ in die Antarktis ging. Ein Thema, das mich grundsätzlich interessiert, befeuert spätestens durch Christoph Ransmayrs  Die Schrecken des Eises und der Finsternis.

„Für immer Herbert“ weiterlesen

Alles auf Anfang

Henning Mankell, Der Sandmaler

Es gab einen Mankell vor Wallander, es gab einen Mankell vor den Afrika-Romanen, die wir kennen. Es gibt ein Frühwerk – und wer Mankell kennt, erkennt schnell, dass Der Sandmaler zum Frühwerk gehört. Nicht weil der Roman schlecht wäre – aber doch irgendwie anders.

„Alles auf Anfang“ weiterlesen

Vergessenes Leid

Rebekka Habermas, Skandal in Togo

Das an Katastrophen nicht gerade arme 20. Jahrhundert lässt Ereignisse und Zusammenhänge  manchmal vergessen. Ein Thema, das mich sehr interessiert, ist die Kolonialherrschaft – und Deutschland hat dabei ein ausgesprochen  unrühmliches Kapitel geschrieben, wie Rebekka Habermas in Skandal in Togo aufzeigt.

„Vergessenes Leid“ weiterlesen