Ein Buch der Heimat

Kurt Tucholsky, Das Leben ist doch goldisch!

Köln, Hamburg, Berlin – die großen Städte haben große Verlage, die jährlich tausende und mehr Bücher ausspucken. Wer sagt denn, dass es auf dem platten Land nicht auch Leute gibt, die tolle Texte verlegen? Zum Beispiel Marlies Kalbhenn in Espelkamp. Ich lese gerade ihr Tucholsky-Buch.

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Die große Entlausung

Heinrich Böll, Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind

Noch eine neue Platte von Prince? Posthum? Damit muss man immer rechnen, oder besser: Darauf darf man hoffen.  Aber ein neues Buch von Böll, der 1985 gestorben ist: mit Texten, die in dieser Form noch nie (und ich schreibe das jetzt bewusst) zu sehen  waren. Ehrlich gesagt: Ich habe nicht damit gerechnet. Umso schöner, dass ich meine kleine Böll-Sammlung jetzt erweitern durfte. Man möchte manchmal wimmern wie ein Kind  heißt der Band mit den drei Kriegstagebüchern von 1943 bis 45.

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Storms Garten

Karl Ernst Laage, Theodor Storm privat

Wen interessiert eigentlich, ob ein Dichter vor 160 Jahren einen Garten angelegt hat und wie? Oder welche Lieder er seinem Chor auf die „Setlist“ geschrieben hat? Welchen Wein er gerne getrunken hat, was er gegessen hat? Wo im Haus seine Möbel standen? Noch einmal: Wen interessiert das? Ich kenne einen: Mich!

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