Mack und seine Jungens

John Steinbeck, Die Straße der Ölsardinen

Manche Romane führen ein ungelesenes Dasein auf dem Bücherregal. Oft über viele Jahre. Zuweilen aber ist die Zeit einfach noch nicht reif. Jetzt war sie reif für Die Straße der Ölsardinen, immerhin das Werk eines Nobelpreisträgers. Ich habe John Steinbecks Text als historischen Roman gelesen, der er in Wirklichkeit natürlich nicht ist.

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Zuletzt ist alles gut

Robert Seethaler, Ein ganzes Leben

Dieses Buch ist ein alter Bekannter. Und das ist ungewöhnlich, zumal es Ein ganzes Leben doch erst seit knapp drei Jahren gibt. Aber Robert Seethaler schreibt so vertraut – du hast als Leser das Gefühl, dass der Text schon  fünfzig Jahre auf dem Buckel hat. Mindestens. Und dieses Gefühl hast du aus gutem Grund.

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Ein bisschen Ove

Fredrik Backman, Ein Mann namens Ove

Die Beckmesser sind überall. Sie spähen Nachbarn aus, schreiben Listen und rufen die Polizei, wenn es mal wieder zu laut wird. Fredrik Backman kennt solche Typen auch – und hat einen von ihnen ganz besonders in den Blick genommen.  Er hat über Ove gebloggt und daraus seinen Debut-Roman gebastelt. Der ist zwar keine Offenbarung, aber durchaus lesenswert.

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